Naturheilkunde Rezept

Unsere Top 4 Hausmittel bei Husten

26. Oktober 2020

Wer einen Hustensaft zu Linderung und zur auswurfsfördernder Wirkung selbst herstellen möchte, der hat die Qual der Wahl mit zwei tollen und einfachen Hustensaft-Rezepten. Viele von euch kennen die altbewährten Heilmittel, aber wann hast du denn das letzte Mal einen Hustensaft selber hergestellt oder bekommen?


1) DIY Hustensaft

Die Wirkung der beiden Heilmittel ist ähnlich, nämlich eine Linderung der Beschwerden zu schaffen und zweitens den Auswurf zu fördern, damit das Abhusten erleichtert wird, denn das möchten wir mit unseren Heilmitteln auch erreichen. Unser Bewusstsein sollte so ausgerichtet sein, dass wir nicht das Symptom unterdrücken, sondern das Symptom „Husten“ für uns arbeiten lassen.

Der Zwiebel und der Rettich haben mit ihren Senfölglykosiden und Scharfstoffe eine hohe antibakterielle Wirkung, welche auch sehr wichtig sind für die Unterstützung und Stärkung unseres Immunsystems. Unser primäres Ziel sollte demnach nicht sein den oft als lästig empfundenen Husten zu unterdrücken oder zu lindern, sondern den Husten zu fördern um so die ganzen Erreger aus der Lunge nach draussen zu befördern und die Gesundheit zu erhalten.

Für den Zwiebelhustensaft benötigst du:

1 Zwiebel
2 EL Honig
100ml Wasser

Zwiebel klein schneiden, mit Honig und Wasser in einem Topf aufkochen lassen. Anschließend abseihen und über den Tag verteilt mehrmals 1 EL davon einnehmen.

Für den Rettich-Hustensaft benötigst du:

1 schwarzen runden Rettich
Kandiszucker
Schraubglas
Stricknadel

Die Kappe der Knolle abschneiden.
Das innere Fruchtfleisch ein wenig aushöhlen. Mit der Stricknadel an der Unterseite ein Loch bohren bis hoch zur Aushöhlung. Den Rettich auf ein passendes stabiles (Schraub)Glas setzen. Den Kandiszucker in den Rettich geben. Die Kappe des Rettichs wieder darauf geben und über Nacht oder mehrere Stunden ziehen lassen. Der Hustensaft rinnt direkt in das Glas. Wer mehr Saft benötigt kann das Prozedere mehrmals wiederholen. Den Rettich weiters aushöhlen und wieder Kandiszucker hinzugeben. Bei einer Knolle entsteht ca. 100ml Hustensaft.


2) selbst gemachter Hustenbalsam (mit Fichtenharz und Thymian)

Eine tolle Mischung, besonders mit ihrer desinfizierenden Wirkung sowie die krampflösende, auswurfsfördernde Wirkung des Thymians.

Diese Zutaten werden benötigt:

50ml Olivenöl
10g Fichtenharz
5g Bienenwachs
3-4 Tropfen ätherisches Thymianöl
1 Topf
1 Gefäß

Einen Topf mit ein wenig Wasser füllen. Ein festes Gefäß in das Wasserbad geben. Dort Olivenöl und Harz hinzugeben und im Wasserbad zum schmelzen bringen.
Leicht abkühlen lassen und das Bienenwachs mit dem ätherischen Öl untermengen. In kleine Tegel umfüllen und solange rühren bis es eine cremige/feste Konsistenz angenommen hat. Tegel verschließen und bei Bedarf auf Brustbereich und Rücken einschmieren. Optional, um den Schleim zu verflüssigen empfiehlt sich zusätzlich eine Wärmflasche auf den Brustbereich zu geben.

Schau auch gerne bei unserem Blog-Beitrag „Erkältungsbalsam“ herstellen vorbei. Dort findest du Kräuter/ätherische Ölmischungen die nach ihrer Wirkung beschrieben werden und die du nach Belieben einsetzen kannst.


3) Ein altbewährtes Heilmittel – das Inhalieren

Häufig sind es die einfachen Dinge, die einen großen Mehrwert für unsere Gesundheit schaffen. So ist es auch beim Inhalieren. Man benötigt nämlich nur 3 Dinge:

heißes Wasser
1 Schüssel
1 Handtuch

Als Tipp – wir geben gerne zu dem heißen Wasser noch Meersalz und Salbei hinzu. Das Salz hilft uns die Schleimhäute wieder zu befeuchten, welche durch eine Erkältung oft strapaziert werden.
Der Salbei wirkt desinfizierend und falls bereits ein produktiver Schleim vorhanden ist, der recht zäh ist, hilft der Salbei zusätzlich, diesen Schleim zu verflüssigen und auszuwerfen.


4) Wenn’s mal ganz schnell gehen muss – Gurgelwasser

Des öfteren bekommen wir die Frage gestellt welche Produkte wir denn bei Erkältung bzw. Halsschmerzen empfehlen würden. Da wir selber sehr viel mit heimischen Kräutern arbeiten ist es uns sehr wichtig dass die Qualität und auch die Nachhaltigkeit der Produkte stimmen.

Deshalb ein letzter Tipp um die Erkältungszeit gut zu überstehen ist das Gurgeln. Ähnlich wie beim Inhalieren nehmen wir über die Schleimhaut die Wirkstoffe der Kräuter auf, die dort ihre Wirkung entfachen können.
Das Gurgelwasser von Sonnemoor ist daher ein toller Begleiter für kältere Tage.
Die Kräuter Blutwurz, Süßholzwurzel, Kamille und Käsepappel welche die Bestandteile des Gurgelwassers bilden entfalten ihre Wirkung im gesamten Mund/Rachenbereich und stärken dich auch vorbeugend.
Weiters wird das Gurgelwasser nicht nur bei Erkältungen eingesetzt, sondern stärkt und kräftig die gesamte Mundflora. (Zahnfleisch/Zähne,..). Auch toll – das Gurgelwasser ist auch ohne Alkohol erhältlich.


Für weitere Tipps für deine Abwehrkräfte hör dir auch gerne meine Podcast Folge zum Thema „Natürlich gesundes Immunsystem“ an.

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Viel Spaß beim Umsetzen der oben genannten Tipps und bleib gesund!

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